Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tempo 130 in Deutschland?
schneggi
30.10.2007, 13:52
also was sagt ihr denn so dazu als Autofahrer oder als Umweltschützer? die SPD hat ja auf ihrem Parteitag beschlossen, dass sie das durchdrücken wollen - als Beitrag zum Klimaschutz.
Frau Merkel sagt dazu: mit mir wird es das nicht geben!
Die Automobilindustrie läuft Sturm.
"Sterben weniger Menschen auf den Straßen...Ja, versichern die Befürworter .... Aber in Österreich, wo die 130-km/h-Grenze gilt, sterben auf eine Milliarde Fahrzeugkilometer 4,8 Personen – in Deutschland sind es drei." http://debatte.welt.de/kommentare/46270/umstrittenes+bremsmanoever
naja mittlerweile wird unter dem Deckmantel des Klimaschutzes alles versucht durchzudrücken. Ich bin dagegen und möchte weiterhin so schnell Autofahren wie ich will. Wenn ich täglich die rasenden LKWs auf der rechten Spur sehe, frage ich mich was es für eine Schinderei sein soll, diese mit 130 zu überholen?
schneggi
30.10.2007, 15:29
das is ne Schinderei, das kannste glauben. ich weiß, wovon ich spreche :D ok, der corsa kann auch schneller fahren, aber an der Leitplanke möchte ich mit dem auch nicht grade landen. und angeblich soll es dann auch noch mehr Staus geben, weil das ja dann quasi wie Konvoi-Fahren ist...
Ich bin da zwiegespalten. Einerseits denke ich dass es weniger Unfälle geben wird, andererseits auch mehr Staus. Ob das dem Klimaschutz dann zugute kommt? :confused:
..heute morgen habe ich was gehört von 10 % sofort Wirkung für den Klimaschutz...am übelsten fand ich die Aussage, daß die Chinesen extra in Deutschland Urlaub machen und mit Leihfahrzeugen dann über unsere Autobahnen rasen...
...vom Herzen her bin ich gegen Tempo 130 weil ich denke, es wird mehr Staus, mehr Unfälle und nichts Gutes bei rauskommen...
Miss You
30.10.2007, 19:30
Ich glaub ich bin dafür. Ich fahr selber gern schneller und lieber 160 als 100 - aber die, die 200 fahren gehen mir echt voll voll auf die Nerven.
130 sind aber noch lange keine 160 130 sind dann scheiss 130 und da wird man auf Dauer wahnsinnig irgendwie.
Aber unser Staat macht ja eh was er will stöhn
Ich bin dafür und dann aber auch für regelmäßige Kontrollen. Mir gehen die Raser und Drängler nämlich tierisch auf die Nerven.
In Frankreich sind, glaube ich, auch nur 130 erlaubt. Und komischerweise hält sich da auch die Mehrheit dran, zumindest so hatten wir den Eindruck. Es war ein ganz entspanntes Fahren auf der Autobahn, weil es nicht darum ging, wer ein besseres und schnelleres Auto hat.
Ich denke auch nicht, dass ein Tempolimit der Umwelt viel bringt. Denn: wird lansamer gefahren, gibt es mehr Staus. Dadurch entstehen wieder mehr Abgase, es sei denn jeder Autofahrer schaltet bei jedem Stop seinen Motor ab.
Mir persönlich ist es egal ich bekomm schon bei Tempo 100 Schweißausbrüche. Deshalb meide ich auch die Autobahnen.
ausserdem sind wir Deutschen im Umweltschutz mehr als vorbildlich im vergleich zu den anderen Ländern dieser Erde.
Ich arbeite in der Großindustrie und ich weiss wovon ich spreche.
Naja ich hoffe nicht das das Tempolimit kommt, es will doch keiner wirklich.
...Naja ich hoffe nicht das das Tempolimit kommt, es will doch keiner wirklich.
Doch ich *meld*
Ich denke auch nicht, dass ein Tempolimit der Umwelt viel bringt. Denn: wird lansamer gefahren, gibt es mehr Staus. Dadurch entstehen wieder mehr Abgase, es sei denn jeder Autofahrer schaltet bei jedem Stop seinen Motor ab.
Mir persönlich ist es egal ich bekomm schon bei Tempo 100 Schweißausbrüche. Deshalb meide ich auch die Autobahnen.
Wenn aber alle gleichmäßig fahren, dann gibt es aber nicht mehr Staus.
Doch ich *meld*
ich korrigiere mich kein Mann will es wirklich.
Wenn aber alle gleichmäßig fahren, dann gibt es aber nicht mehr Staus.
Ich denke genau da liegt das Problem, es fahren nicht alle gleichmässig. Macht ja heute schon niemand.
ich korrigiere mich kein Mann will es wirklich.
Muß ich dich auch wieder korrigieren. Mein Ex-Arbeitskollege war auch für Tempolimit, weil er der Meinung ist, man braucht nicht wesentlich länger für die Strecke und es verbraucht weniger Sprit. Er hatte das mal getestet.
Ich denke genau da liegt das Problem, es fahren nicht alle gleichmässig. Macht ja heute schon niemand.
Sie fahren heute nicht gleichmäßig, weil manche mit 120 fahren, andere mit 140, 160 oder noch schneller. Wenn alle 120-130 fahren, das ist dann ein fließender Verkehr. Es werden ja durch das Tempolimit nicht mehr Autos, das würde dann problematisch werden.
Ich denke genau da liegt das Problem, es fahren nicht alle gleichmässig. Macht ja heute schon niemand.
genau und LKWs können nur noch langsamer überholt werden und deshalb entstehen immer mehr Staus. Es ist jetzt schon irre wenn LKWs von LKWs überholt werden oder sehr untermotorisierte Autos an mehrere LKWs links überholen. Alles dahinter staut sich.
Sie fahren heute nicht gleichmäßig, weil manche mit 120 fahren, andere mit 140, 160 oder noch schneller. Wenn alle 120-130 fahren, das ist dann ein fließender Verkehr. Es werden ja durch das Tempolimit nicht mehr Autos, das würde dann problematisch werden.
Ja , aber dann sollten auch mehr Kontrollen durchgeführt werden. Und die Temposünder müssten dann richtig hart bestraft werden.
Ja , aber dann sollten auch mehr Kontrollen durchgeführt werden. Und die Temposünder müssten dann richtig hart bestraft werden.
Mein Reden ....
Mein Reden ....
Also sind wir uns einig...
genau und LKWs können nur noch langsamer überholt werden und deshalb entstehen immer mehr Staus. Es ist jetzt schon irre wenn LKWs von LKWs überholt werden oder sehr untermotorisierte Autos an mehrere LKWs links überholen. Alles dahinter staut sich.
Das ist eben die Unvernunft der Leute, hat aber nichts mit dem Tempolimit zu tun. LKW´s dürften andere LKW´s sowieso nicht überholen, sie fahren doch alle mehr oder weniger gleich schnell oder langsam. Und Markus, wenn Du auch nur 130 fahren darfst, dann stört Dich das nicht wenn vor Dir einer mehrere LKW´s mit 130 überholt. Wenn Du aber so rast, dann sind 130 natürlich langsam. :D
Wenn ich mit 130 fahr, dann fahr ich doch viel länger, als mit 180. Dann verschmutz ich die Umwelt doch auch oder hab ich da Unrecht?
Wenn ich mit 130 fahr, dann fahr ich doch viel länger, als mit 180. Dann verschmutz ich die Umwelt doch auch oder hab ich da Unrecht?
Rein logisch gesehen, hast du recht.
Wenn ich mit 130 fahr, dann fahr ich doch viel länger, als mit 180. Dann verschmutz ich die Umwelt doch auch oder hab ich da Unrecht?
Ich weiß nicht wie das mit der Umweltverschmutzung ist. Und ob man soviel länger fährt? Man fährt ja auch nicht konstant 180 sondern muß abbremsen weil welche langsamer fahren oder weil Baustellen sind usw.
Und vielleicht verschmutzt man dabei die Umwelt mehr? Keine Ahnung.
Nur mal als Beispiel. Neulich sind wir auf der Fernverkehrsstraße 100 gefahren, ist ja auch nur erlaubt. Wir wurden von so einem Raser überholt, der unbedingt schneller sein mußte. An der nächsten Ampel stand er wieder vor uns. Und, was hat er durch das Überholen gewonnen? Nichts, zumindest nicht an Zeit.
Wie sich der Spritverbrauch bei den Geschwindigkeiten bemerkbar macht, weiss ich gar nicht.
Mir ist nur mal sauer augestossen, dass wir letztens bei der Tour durch Berlin fast ne ganze Tankfüllung verbraucht haben. Stop and Go kostet ebend doch ganz schön :motz:
Wie sich der Spritverbrauch bei den Geschwindigkeiten bemerkbar macht, weiss ich gar nicht.
Mir ist nur mal sauer augestossen, dass wir letztens bei der Tour durch Berlin fast ne ganze Tankfüllung verbraucht haben. Stop and Go kostet ebend doch ganz schön :motz:
Ist doch logisch... in der Großstadt ist doch eh nur stop and go und da verbraucht man viel Sprit.
Ich weiß nicht wie das mit der Umweltverschmutzung ist. Und ob man soviel länger fährt? Man fährt ja auch nicht konstant 180 sondern muß abbremsen weil welche langsamer fahren oder weil Baustellen sind usw.
Und vielleicht verschmutzt man dabei die Umwelt mehr? Keine Ahnung.
Nur mal als Beispiel. Neulich sind wir auf der Fernverkehrsstraße 100 gefahren, ist ja auch nur erlaubt. Wir wurden von so einem Raser überholt, der unbedingt schneller sein mußte. An der nächsten Ampel stand er wieder vor uns. Und, was hat er durch das Überholen gewonnen? Nichts, zumindest nicht an Zeit.
Also 130 halt ich für übertrieben. Es gibt soviele, die beruflich weit fahren müssen, die sind ja dann den ganzen Tag unterwegs.
Also 130 halt ich für übertrieben. Es gibt soviele, die beruflich weit fahren müssen, die sind ja dann den ganzen Tag unterwegs.
In anderen Ländern geht es doch auch. Und wo ich wohne, da kannst Du auch nur 100 fahren, und viele pendeln etliche Kilometer zur Arbeit. Bis zur nächsten Autobahn brauchen wir 1 Stunde.
Ist doch logisch... in der Großstadt ist doch eh nur stop and go und da verbraucht man viel Sprit.
Jepp, 50 Euro waren weg, nur um zum Ostbahnhof zu kommen :rolleyes:
schneggi
31.10.2007, 10:00
fließend ist der Verkehr eben trotzdem nicht, auch wenn es eine einheitliche Geschwindigkeit gibt. ich hab da mal nen Test gesehen von nem Stauforscher. der hat so 20 Leute immer im Kreis fahren lassen mit der gleichen Geschwindigkeit und trotzdem: ruckizucki standen die ersten.
"....Stoßstange an Stoßstange dahin zu rollen, wäre sogar praktisch, denn alle kämen gut voran. Doch das bleibt ein Wunschtraum. Denn wir sind zu träge, um rechtzeitig zu reagieren, wenn etwas passiert. Außerdem verhalten einige sich auch noch leichtsinnig. Wenn jemand in eine zu kleine Lücke drängt und die Nachfolgenden zum Bremsen zwingt, wird aus dem fließenden Verkehr der gefürchtete Stau aus dem Nichts. Die Autokolonne schiebt sich wie eine Ziehharmonika zusammen und bald stehen die ersten, ohne zu wissen warum..." http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/18126/index.html
User1025072
31.10.2007, 10:13
In der Schweiz fährt man schon seit ich weiss nicht wie vielen Jahren "nur" 120. Und das finde ich gut so. In der Schweiz gibt es seit dieser Begrenzung deutlich weniger Unfälle, bzw. weniger schwere Unfälle. Vor Rasern sind aber auch wir nicht geschützt damit, die gibt es wohl immer. Und ohne euch zu nahe zu treten, oft haben die ein deutsches Kennzeichen. Die Qualität der Strassen in der Schweiz ist um ein vielfaches besser wie in D, was eigentlich ein schnelleres fahren zulassen würde.
Letztes Jahr, als die Ozonbelastung so hoch war, durfte auf weiten Strecken gar nur noch 80 gefahren werden - auf der Autobahn. Dabei hat mein Mann eine erstaunliche Erfahrung gemacht. Jeden Tag steht er im Stau, sowohl am morgen wie auch am abend und braucht 1 1/2 Std. für die etwa 70 km (alles Autobahn) Während der Zeit, wo nur noch 80 gefahren werden durfte, gabs überhaupt keinen Stau mehr, da alle gleich schnell fuhren, auch die Lastwagen, und - er war in 45 Minuten im Büro oder zuhause.
In den USA gibt es das Tempolimit schon ewig, auch wenn es zwischenzeitlich in einigen Staaten gelockert wurde. Das Fahren ist so viel angenehmer, wenn alle gleich schnell unterwegs sind und doch nicht so schnell. Man kann dort 8 oder 9 Stunden im Auto sitzen und völlig entspannt aussteigen. Bei 160 oder noch schneller kann man das nicht.
Wenn wir nach Nordeutschland fahren, glaube alles die A7 (Lindau, Memmingen, Würzburg, Kassel usw.) gibt es nur sehr wenige Strecken, die kein Tempolimit haben und wo man wirklich noch zufahren kann.
Ich versteh also das Ganze nicht so richtig, zudem man weiss, dass man deutlich weniger Sprit braucht und nur wenig mehr Zeit.
User1025072
31.10.2007, 10:15
Also 130 halt ich für übertrieben. Es gibt soviele, die beruflich weit fahren müssen, die sind ja dann den ganzen Tag unterwegs.
Ich fahre täglich über 100 km und das funktioniert hervorragend mit 120 km.
Das Argument zählt für mich nicht.
Wenn ich mit 130 fahr, dann fahr ich doch viel länger, als mit 180. Dann verschmutz ich die Umwelt doch auch oder hab ich da Unrecht?
Stimmt so leider nicht, als Beispiel du musst eine Strecke von 500 km fahren. Wenn ich jetzt mit 130 km/h fahre, dann brauche ich zwar ca. 3 Stunden und 51 Minuten, habe aber bei einem Durchschnittsverbrauch von ca. 7,5 l / 100 km insgesamt 35 Liter Sprit verbraucht. Wenn ich aber mit 180 km/h fahre, benötige ich ca. 1 Stunde weniger, bei einem Spritverbrauch von ca. 12 Liter/100km verbrauche ich dann aber 60 Liter. Das sind für die selbe Strecke 25 Liter mehr oder anders ausgedrückt ca. 71 % mehr. Da die Umweltbelastung nicht von der gefahrenen Zeit, sondern vom verbrannten Sprit ausgeht, da bei der Verbrennung Kohlenstoffdioxid als Produkt einer vollständigen Verbrennung entsteht, liegt in dem Beispiel der Kohlenstoffdioxidaustoss um 70% höher bei 180 km/h. Da die 180km/h als Stundenmittel gar nicht auf der Autobahn zu erreichen sind, handelt es sich aber bei der Zeitersparnis nur um einen rein theoretischen Wert.
Ich persönlich fahre auch schon mal gerne schnell. Auch wenn ich dann mit 180 auf der Autobahn unterwegs bin, falls es die Verkehrssituation es zulässt, komme ich nur auf ein Stundendurchschnitt von ca. 130-135 km/h. Auf dem Weg in meinem letzten Urlaub durch Belgien und den Niederlanden konnte ich auch nur mit 120 km/h fahren. Dort lag denn mein Durchschnitt bei 115 km/h.
Also auch nicht viel weniger, als wenn ich versuche, möglichst schnell auf der Autobahn zu fahren.
Also rein von der Vernunft ist ein Tempolimit schon sinnvoll.
Aber wer ist schon immer vernünftig, ich möchte die Möglichkeit haben, auch schon mal schnell fahren zu können und bin deshalb gegen das Tempolimit.
Ich fahre täglich über 100 km und das funktioniert hervorragend mit 120 km.
Das Argument zählt für mich nicht.
sicherlich aber es funktioniert auch hervorragend mit 140 oder 160. Wenn ich bei uns an die A31 oder A7 denke die teilweise frei frei frei sind und da soll ich dann stundenlang 130 fahren?
Naj ich bezweifel das bei uns wirklich ein Tempolimit eingeführt wird, dafür hängt die Autoindustrie viel zu fett in der Politik mit drin und es heisst ja nicht umsonst die Wirtschaft regiert mit.
...sicherlich aber es funktioniert auch hervorragend mit 140 oder 160. Wenn ich bei uns an die A31 oder A7 denke die teilweise frei frei frei sind und da soll ich dann stundenlang 130 fahren?
Ganz einfach. Weil es Leute gibt die nicht 140 oder 160 fahren ... teils weil die Autos es nicht hergeben oder weil sie Angst haben oder sonstwas. Und so groß ist der Unterschied zwischen 130 und 140 ja nun wirklich nicht.
heutzutage fährt der kleinste Kleinwagen schon minimum 140 und wer Angst hat 140-160 zu fahren der sollte mal ein paar Fahrstunden nehmen und nein ich bin kein Raser und ich fahre nie schneller als 160 im Schnitt. Ich war oft in Dänemark und da ist 120, das ist frustrierend echt.
heutzutage fährt der kleinste Kleinwagen schon minimum 140 und wer Angst hat 140-160 zu fahren der sollte mal ein paar Fahrstunden nehmen und nein ich bin kein Raser und ich fahre nie schneller als 160 im Schnitt. Ich war oft in Dänemark und da ist 120, das ist frustrierend echt.
Für 160 im Schnitt muß man aber schon häufig über 200 fahren :D
.... wer Angst hat 140-160 zu fahren der sollte mal ein paar Fahrstunden nehmen ....
Sorry, aber damit ist es wirklich nicht getan. Die meisten haben ja gerade Angst auf der Autobahn zu fahren, weil da nur gerast und gedrängelt wird und jeder schneller und besser sein will.
Sorry, aber damit ist es wirklich nicht getan. Die meisten haben ja gerade Angst auf der Autobahn zu fahren, weil da nur gerast und gedrängelt wird und jeder schneller und besser sein will.
Eben. Ich gehör zu denen, die auf der Autobahn Angst haben. Weil ich denke bei Tempo 140 oder schneller habe ich den Wagen einfach nicht mehr im Griff. Deshalb fahr ich lieber etwas langsamer.
schneggi
31.10.2007, 14:53
heutzutage fährt der kleinste Kleinwagen schon minimum 140 und wer Angst hat 140-160 zu fahren der sollte mal ein paar Fahrstunden nehmen und nein ich bin kein Raser und ich fahre nie schneller als 160 im Schnitt. Ich war oft in Dänemark und da ist 120, das ist frustrierend echt.
stimmt vollkommen Markus, kann ich nur beipflichten. ich will jetzt keinem auf den Schlips treten, der langsamer fährt, warum auch immer. jeder soll es so machen, wie er sich am sichersten fühlt. aber nicht immer sind es Raser, sondern auch schreckhafte oder ängstliche oder unerfahrene Fahrer, die dann Unfälle verursachen, weil sie das Auto nicht im Griff haben. und das kann man einfach lernen.
meine Tante hat mir sogar mal vor Angst ins Lenkrad gegriffen, nur weil ich ein Manöver gefahren bin, was ihr Schiss machte und sie sich irgendwo festhalten wollte :eek:. aber die ist auch ein Extrem und sollte eigentlich lieber eh nicht mehr auf die Straße :D
ich liebe Autobahn fahren. und ich krieg auch manchmal Puls, wenn von hinten einer angesemmelt kommt und ich quäl mich grad links an nem Mittelspurfahrer vorbei oder so. aber der hinter mir hat Bremsen. unser sehr schnelles Auto - welches auch mit ausgezogen ist :D- hatte Feuer unterm Hintern, daher kann ich mich auch in die Schnellfahrer reinversetzen.
die nette Anzeige vorne in der Armatur zeigt einem ja drohend, wie viel Sprit man grad verbraucht. das ist schon enorm. bei konstant 110 auf der AB sind es 5,7 l und bei ruppigem Stadtverkehr auch schnell mal 7,6!
User1025072
31.10.2007, 16:15
sicherlich aber es funktioniert auch hervorragend mit 140 oder 160. Wenn ich bei uns an die A31 oder A7 denke die teilweise frei frei frei sind und da soll ich dann stundenlang 130 fahren?
Naj ich bezweifel das bei uns wirklich ein Tempolimit eingeführt wird, dafür hängt die Autoindustrie viel zu fett in der Politik mit drin und es heisst ja nicht umsonst die Wirtschaft regiert mit.
Nein, das würde 100 %ig nicht funktionieren. Es hat einfach zu viel Verkehrs um schenller zufahren. Das STadtgebiet ist zu Hauptverkehrszeiten auch noch auf 80 km beschränkt, sonst auf 100 km.
Die A7 - da bin ich schon so oft gefahren, wirklich von unten bis oben, (sprich von Lindau bis Hamburg, wobei es in Lindau noch die A96 ist) da darf man ja ständig nur 120, 100 oder 80 fahren, zudem ist der Zustand der A7 teilweise miserabel. Wir würden gerne mit einem Schnitt von 140 - 150 da rauf fahren, hingekriegt haben wir das noch nie und wir sind wirklich keine Langsamfahrer.
Ich fahre täglich über 100 km und das funktioniert hervorragend mit 120 km.
Das Argument zählt für mich nicht.
Was sind 100 km täglich?
Ich meinte z.B Monteure, die 300-400 km oder noch mehr fahren müssen.
In der Schweiz fährt man schon seit ich weiss nicht wie vielen Jahren "nur" 120. Und das finde ich gut so. In der Schweiz gibt es seit dieser Begrenzung deutlich weniger Unfälle, bzw. weniger schwere Unfälle. Vor Rasern sind aber auch wir nicht geschützt damit, die gibt es wohl immer. Und ohne euch zu nahe zu treten, oft haben die ein deutsches Kennzeichen. Die Qualität der Strassen in der Schweiz ist um ein vielfaches besser wie in D, was eigentlich ein schnelleres fahren zulassen würde.
Letztes Jahr, als die Ozonbelastung so hoch war, durfte auf weiten Strecken gar nur noch 80 gefahren werden - auf der Autobahn. Dabei hat mein Mann eine erstaunliche Erfahrung gemacht. Jeden Tag steht er im Stau, sowohl am morgen wie auch am abend und braucht 1 1/2 Std. für die etwa 70 km (alles Autobahn) Während der Zeit, wo nur noch 80 gefahren werden durfte, gabs überhaupt keinen Stau mehr, da alle gleich schnell fuhren, auch die Lastwagen, und - er war in 45 Minuten im Büro oder zuhause.
In den USA gibt es das Tempolimit schon ewig, auch wenn es zwischenzeitlich in einigen Staaten gelockert wurde. Das Fahren ist so viel angenehmer, wenn alle gleich schnell unterwegs sind und doch nicht so schnell. Man kann dort 8 oder 9 Stunden im Auto sitzen und völlig entspannt aussteigen. Bei 160 oder noch schneller kann man das nicht.
Wenn wir nach Nordeutschland fahren, glaube alles die A7 (Lindau, Memmingen, Würzburg, Kassel usw.) gibt es nur sehr wenige Strecken, die kein Tempolimit haben und wo man wirklich noch zufahren kann.
Ich versteh also das Ganze nicht so richtig, zudem man weiss, dass man deutlich weniger Sprit braucht und nur wenig mehr Zeit.
Schweiz kannste aber nicht mit Deutschland vergleichen. Die Schweiz hat 41290 Quadratkilometer und Deutschland ha 357,021 Quadratkilometer.
...ich glaube auch nicht, daß wir ein Tempolimit kriegen werden...ich selber fahre selten schneller, denn es gibt hier im Ruhrgebiet fast überhaupt keine Möglichkeiten sein Auto auch mal rollen zu lassen, und wenn wir hochfahren zur Nord- oder Ostsee, ist fast alles begrenzt, also, was soll diese unsinnige Diskussion über ein Tempolimit überhaupt?...warum fangen unsere Politiker jetzt damit an?...wollen die wieder von eigentlichen Problemen ablenken?...ich merke, meine Paranoia bricht wieder aus...:yweinen:...
...ich will auch nicht das Ausländer als Touristen nach Deutschland kommen und auf unseren Autobahnen rasen wie die Wildsäue, und es sollen auch die Menschen, die Angst vorm schnellen Fahren haben bloß auf der rechten Spur bleiben und keine anderen gefährden, wenn sie denn schon Autobahnen benutzen müssen...
...und man muß auch fein aufpassen, daß jetzt nicht alle Umweltsünden auf die Autofahrer abgewälzt werden, denn es gibt andere Faktoren die erwiesenermaßen deutlich mehr das Klima belasten...z. B. jeder Einzelne durch seinen Strom- und Heizungsverbrauch...
...aber der Autofahrer ist ja bekanntermaßen die "Melkkuh der Nation"....
schneggi
31.10.2007, 18:36
...aber der Autofahrer ist ja bekanntermaßen die "Melkkuh der Nation"....
man siehe die Preise heute: Benzin 1,40 :eek:
starcraft
31.10.2007, 20:12
Also, das ein LKW einen anderen LKW nicht überholen dürfen soll ist auch totaler Quatsch. Ihr müßt das mal so sehen, wenn ich mit meinem LKW mit 82 hinter einem anderen herfahre komme ich bei 10 Stunden Fahrzeit auf etwa 800 km Fahrleistung, bei 89 km/h sind es knappe 70 km mehr. Das auf eine 5-Tage Woche hochgerechnet sind dann schon gute 350 km. Die können für mich als Fahrer entscheidend sein ob ich das Wochenende mit meiner Familie verbringe oder irgendwo an einer Rastanlage stehe und einen Teller Fritten und einen Kaffee für 12 Euro verdrücke.
Zum Thema 130, in meinen Augen auch vollkommener Schwachsinn. Wenn zur Hauptverkehrszeit ein Tempolimit gilt ist das vollkommen okay, wenn ich mir aber überlege am Wochenende oder Abends, wenn kaum Verkehr ist, mit 130 über die Bahn zu schleichen, da wird mir ganz anders. Das dann noch mit dem Klimaschutz zu begründen, sorry, da vergeht einem doch alles. Lasst uns weiter Braunkohle verfeuern, Atomkraftwerke bauen, Müll verbrennen und riesige Deponien anhäufen. Der Autofahrer wird dafür sorgen das all das die Umwelt nicht belastet weil er nur noch 130 fährt?
Nee, das kann so nicht sein. Da sollte man eher mal dafür sorgen das all die Autofahrer, die Fahrgemeinschaften gründen, belohnt werden.Wenn man sich mal im Bereufsverkehr anschaut, wie viele Personen in jedem Auto sitzen, dann wird man schnell merken das da ein Punkt ist, bei dem man mit Klimaschutz anfangen könnte. Zumal dadurch auch deutlich weniger Autos auf den Straßen wären.
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.