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aki
20.01.2008, 13:35
Hettstedt in Sachsen-Anhalt
Jugendlicher prügelt Frau zu Tode
Erschienen am 20. Januar 2008
Auf dem Marktplatz der Kleinstadt Hettstedt in Sachsen-Anhalt ist am Sonntagmorgen eine Frau zu Tode geprügelt worden. Als Tatverdächtigen nahm die Polizei einen 18-Jährigen fest, wie eine Sprecherin der Polizei in Halle mitteilte. Gegen den jungen Mann werde wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. Laut Polizei ereignete sich die Tat gegen 5.30 Uhr. Die Frau, deren Identität noch nicht ermittelt ist, sei zusammengeschlagen worden und später im Rettungswagen an ihren schweren Verletzungen gestorben. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt. Es soll Alkohol im Spiel gewesen sein.




Quelle:Hier (http://nachrichten.t-online.de/c/14/00/05/50/14000550.html)

Emily@
20.01.2008, 15:33
...es nimmt und nimmt kein Ende...:hm:...

Riddler
20.01.2008, 16:49
Ja, aber in erster Linie weil die Presse das Thema am Wickel hat.
Hoffentlich ebbt das endlich irgendwann mal ab. :rolleyes:

Die englischen Krawall-Medien sind derzeit ebenfalls gut mit dabei und
gehen natürlich noch viel weiter. (Besser nicht nach suchen.)

Mohrle
20.01.2008, 18:09
Ich habe im Moment eher das Gefühl als wenn sowas zunimmt. Ich befürchte ja auch, durch die ganzen Medienberichte wird sowas noch gefördert.

Grisu
20.01.2008, 21:35
Ja, aber in erster Linie weil die Presse das Thema am Wickel hat.
Hoffentlich ebbt das endlich irgendwann mal ab. :rolleyes:

Die englischen Krawall-Medien sind derzeit ebenfalls gut mit dabei und
gehen natürlich noch viel weiter. (Besser nicht nach suchen.)

Meinst du es wäre besser, wenn das Thema totgeschwiegen wird?

aki
20.01.2008, 21:40
Ich habe im Moment eher das Gefühl als wenn sowas zunimmt. Ich befürchte ja auch, durch die ganzen Medienberichte wird sowas noch gefördert.

klar sehe ich auch so- die Schwachköpfe denken doch auch nur daran auch mal in den Medien erwähnt zu werden

Mohrle
20.01.2008, 21:40
Meinst du es wäre besser, wenn das Thema totgeschwiegen wird?

Das nicht gerade, aber manchmal frage ich mich auch, ob solche Schlagzeilen nicht zum Nachmachen animieren.

Grisu
20.01.2008, 21:42
Ich glaube nicht das sich was ändert, wenn man nicht mehr darüber berichtet. Auch wenn heute nicht mehr über Kampfhunde berichtet wird, werden trotzdem sicher noch genügend Menschen gebissen.

Mohrle
20.01.2008, 21:47
Ich glaube nicht das sich was ändert, wenn man nicht mehr darüber berichtet. Auch wenn heute nicht mehr über Kampfhunde berichtet wird, werden trotzdem sicher noch genügend Menschen gebissen.

Kampfhunde ist nun gerade ein blödes Beispiel ... die lesen ja wohl keine Zeitung und hören keine Nachrichten.

Ich kann mir schon vorstellen, das Leute, die unbedingt Aufmerksamkeit wollen, von Berichten und sowas eher angestachelt werden. Denn wie kann es sonst kommen, das erst ein Opa in der Bahn bzw. im Bahnhof zusammengeschlagen wird und kurze Zeit später passiert es wieder und wieder.

Dione
20.01.2008, 21:54
Ich kann mir schon vorstellen, das Leute, die unbedingt Aufmerksamkeit wollen, von Berichten und sowas eher angestachelt werden. Denn wie kann es sonst kommen, das erst ein Opa in der Bahn bzw. im Bahnhof zusammengeschlagen wird und kurze Zeit später passiert es wieder und wieder.
Ich tipp darauf, dass das nichts miteinder zu tun hat. Nur bekommen wir es jetzt mit. Vorher stand es eben nur, wenn, ganz klein irgendwo bei den täglichen Meldungen dabei, momentan kriegt ein solcher Vorfall gleich eine ganze Schlagzeile.

Riddler
20.01.2008, 22:32
Meinst du es wäre besser, wenn das Thema totgeschwiegen wird?

Nein es geht schlicht und ergreifend darum, dass ein Thema gerade präsent ist.
Es gibt ja auch eine politische Diskussion darum, deswegen werden nun mal von überall her Zwischenfälle gesammelt, die sonst mitunter in der Lokalpresse verblieben oder unter Vermischtes aufgetaucht wären und nun als Diskussionsbeitrag unter dem derzeitigen "Topthema" landesweit verbreitet werden. Was nicht heißen soll, dass wir hinsichtlich der stetigen Jugendkriminalität kein Problem hätten - im Gegenteil. In der Summe entsteht dennoch zwangsläufig der Eindruck, es werde immer schlimmer und passiere eben ständig oder gehäuft, was ja nicht unbedingt der Fall sein muss.

Genauso wie man vor wenigen Monaten noch meinen müsste, Mütter würden immer mehr überfordert und vernachlässigten ständig ihre Kinder, lassen sie verwahrlosen und verhungern. Da reite sich ein Bericht an den anderen. Gibt es derzeit z.Bsp. in Berlin ebenfalls wieder, landet aber nicht in der überregionalen Presse, weil es ganz offenbar nicht mehr Brennpunktthema ist. Es passieren auch nach wie vor Unfälle mit Kampfhunden, nur ist das Thema gerade nicht im politischen Fokus.
Das ist nun mal Jugendkriminalität.

Ich will die Vorfälle keinesfalls runterspielen, aber diese erzeugten Häufigkeiten, soweit sie nicht der Diskussion dienen und Dinge verändern, schürt vor allen Dingen eines: Ängste.

Miss You
21.01.2008, 12:33
Da kann ich dir nur zustimmen, Riddler und man könnte deine Liste noch beliebig fortsetzen.... - Meldungen, die sonst in den Lokalteilen veröffentlich werden, werden landesweit auf Seite 1 gesetzt. Aktuell ist immer nur, was die Presse will.